Wettervorhersage des DWD


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Regionale Vorhersage (3 Tage)
Vorhersage von Temperatur und Wetter für
die Nacht von Montag auf Dienstag 06/07.02.2012
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Bamberg -15 °C, heiter
Hof -19 °C, heiter
Weiden -16 °C, bewölkt
Nürnberg -15 °C, heiter
Regensburg -14 °C, bewölkt
Zugspitze -22 °C, bewölkt


Vorhersage für Dienstag, 07.02.2012
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Bamberg -17 bis -8 °C, bewölkt
Hof -20 bis -14 °C, bedeckt
Weiden -17 bis -10 °C, bedeckt
Nürnberg -16 bis -9 °C, bedeckt
Regensburg -15 bis -9 °C, bewölkt
Zugspitze -24 bis -14 °C, leichter Schneefall, Windböen


Vorhersage für Mittwoch, 08.02.2012
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Bamberg -11 bis -5 °C, bewölkt
Hof -15 bis -9 °C, gefrierender Nebel
Weiden -12 bis -7 °C, bewölkt
Nürnberg -11 bis -5 °C, bewölkt
Regensburg -12 bis -5 °C, bewölkt
Zugspitze -15 bis -8 °C, heiter, Sturmböen


Vorhersage für Donnerstag, 09.02.2012
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Bamberg -12 bis -5 °C, bewölkt
Hof -13 bis -9 °C, bewölkt
Weiden -14 bis -7 °C, bewölkt
Nürnberg -12 bis -6 °C, bewölkt
Regensburg -12 bis -6 °C, bewölkt
Zugspitze -15 bis -14 °C, bewölkt

Daten: Copyright (c) Deutscher Wetterdienst




von Donnerstag, 09.02.2012 bis Donnerstag, 16.02.2012 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Montag, 06.02.2012, 13:59 Uhr
Vorhersage für Deutschland bis Montag,13.02.2012, Am Donnerstag ist wechselnd bis stark bewölkt und zeitweise fällt ein wenig Schnee. Sonniger und meist trocken bleibt es im äußerten Westen. Zum Nachmittag zeigt sich die Sonne auch im Nordosten wieder häufiger. Die Höchstwerte liegen von der Mitte bis in Süden zwischen -8 und -5 Grad, im höheren Bergland um -10 Grad. Etwas milder ist es im Westen und Norden mit -5 bis -1 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger Nordostwind. In der Nacht zum Freitag ist wechselnd wolkig, teils auch nur gering bewölkt. Dichtere Wolken gibt es im Süden. Auch im Nordosten ist es stärker bewölkt und dort fällt vereinzelt noch etwas Schnee. Die Tiefstwerte liegen im Norden zwischen -6 und -11 Grad. Von der Mitte bis in den Süden sinken die Werte auf -11 bis -16 Grad, lokal auch noch darunter. Am Freitag schneit es im Süden anfangs etwas, sonst ist es teils heiter, teils wolkig und meist niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen -10 Grad in Teilen Sachsens und -1 Grad im Westen und Nordwesten. Im Norden ist der Wind meist nur schwach, in der Mitte mäßig und im Süden ab Mittag zeitweise auch frisch bis stark. Er kommt aus Nordost bis Ost. In der Nacht zum Samstag kühlt es auf -6 bis -15 Grad ab, am Alpenrand sind bei längerem Aufklaren -20 Grad möglich.
Am Samstag ist es teils sonnig, teils auch wolkig, aber es fällt kaum Schnee, am ehesten noch im südlichen Deutschland. Es wird nicht mehr ganz so kalt mit Werten von -9 Grad im Südosten und bis zu 0 Grad im Westen und Nordwesten. Im Norden ist es schwachwindig, im Süden weht ein mäßiger Nordostwind.
In der Nacht zum Sonntag ist mit Tiefsttemperaturen von -5 bis -15 Grad zu rechnen.
Am Sonntag ist es heiter bis wolkig, meist bleibt es niederschlagsfrei, aber vor allem im Nordosten ist auch etwas Schneefall möglich. Im Nordwesten könnten sich die Wolken verdichten.
Die Temperatur steigt auf -7 Grad im Vogtland und bis +1 Grad im Nordwesten. In der Nordhälfte ist es nur schwachwindig, in der Südhälfte weht der Nordostwind teilweise mäßig. In der Nacht zum Montag sind Tiefstwerte von -3 bis -12 Grad, bei längerem Aufklaren über Schnee bis -18 Grad zu erwarten
Am Montag nimmt die Bewölkung zu und nachfolgend schneit es vorübergehend. Im Süden dürfte es aber noch weitgehend trocken bleiben.
Die Höchstwerte liegen zwischen -6 Grad im Südosten und +2 Grad im Nordwesten. In der Nacht zum Dienstag gibt es Frost zwischen -1 Grad im Nordwesten und unter -10 Grad im Südosten. Der Wind weht zeitweise mäßig und dreht im Norden auf West bis Südwest.
Trendprognose für Deutschland, von Dienstag, 14.02.2012 bis Donnerstag, 16.02.2012, Wahrscheinlich Übergang zu nasskaltem Wetter mit Schnee und Schneeregen. Nachts meist nur noch leichter Frost, tagsüber etwas über 0 Grad.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Olaf Pels Leusden
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach


Thema des Tages
Das EZMW
Vor etwas mehr als 2 Wochen, genauer gesagt am 21.01.2012 ging es im Thema des Tages um die mittelfristige Wettervorhersage (nachzulesen im Archiv; dazu auf der rechten Seite unter Thema des Tages auf [mehr] klicken). Es gibt zahlreiche Möglichkeiten um das Wetter in den Tagen 4 bis 10 vorherzusagen. Die Grundlage dafür bietet zumeist das EZMW.
Jetzt möchte sicherlich jeder gerne wissen, wofür diese Abkürzung steht. Das EZMW ist das "Europäische Zentrum für Mittelfristige Wettervorhersage". Diese internationale Organisation wurde im Jahr 1975 gegründet. Sein Sitz liegt gut 60 km westlich von London, in der britischen Großstadt Reading. Neben Deutschland gibt es noch 18 weitere europäische Mitgliedsländer. Diese beteiligen sich sowohl finanziell, als auch aktiv an dieser Organisation. Daneben gibt es Kooperationen zwischen dem EZMWF und 15 Ländern, darunter auch Israel oder Marokko.
Das jährliche Budget liegt derzeit bei fast 40.5 Millionen Pfund. Dieses wird in Abhängigkeit vom Bruttoinlandsprodukt zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten aufgeteilt. Deutschland trägt dabei mit etwa 20.1 Prozent den mit Abstand größten Anteil. Es folgen Frankreich mit 15.7 % und Großbritannien mit knapp 15 %.
Das EZMW verfolgt verschiedene Aufgaben. Eine sehr wichtige ist die Entwicklung eines Modells, das der mittelfristigen Wettervorhersage dient und den Mitgliedstaaten und Co-Partnern zur Verfügung gestellt wird. Des Weiteren ist die Forschung ein wichtiges Aufgabenfeld, mit der die Modellleistung stetig verbessert werden soll. Die Voraussetzung dafür ist ein riesiges Archiv an Modelldaten. Dessen Erhaltung und Pflege ist ebenfalls ein wichtiger Aufgabenteil. Das EZMW verpflichtet sich des Weiteren der Fort- und Weiterbildung. So gibt es beispielsweise alljährlich zwei Fortbildungsseminare für Wettervorhersager aus ganz Europa. Dabei werden den Meteorologen neu entwickelte Produkte gezeigt und ihre Nutzung näher erläutert. Der letzte Aufgabenpunkt ist die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, wie beispielsweise der WMO (World Meteorological Organization).
Die vom EZMW zur Verfügung gestellten Produkte sind die besten auf dem Gebiet der mittelfristigen Wettervorhersage. Die Grundlage dafür ist das bereits angesprochene EZMW-Vorhersagemodell. Dieses bietet eine hohe zeitliche und räumliche Auflösung. Zudem ist das Verfahren, wie die vorhandenen Wetterbeobachtungen in das Modell eingebaut werden (Datenassimilation) sehr modern und fortschrittlich. Vor allem diese beiden Punkte bilden die Grundlage für die hohe Prognosegüte. Und genau daran orientiert sich auch die zukünftige Weiterentwicklung des Modells.
Die Produkte stehen den nationalen Wetterdiensten der beteiligten Länder unter anderem auf der Homepage des EZMW (www.ecmwf.int) zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch eine neue Visualisierungsplattform, die es den Nutzern erleichtert die Produkte darzustellen und miteinander zu vergleichen.
Für den Meteorologen, der sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage beschäftigt, sind die Produkte vom EZMW von großer Bedeutung und stellen die wichtigste Grundlage für seine Vorhersagen dar. Kombiniert mit anderen Modellen verschafft er sich dadurch einen Überblick über die zukünftige Wetterentwicklung und diese sieht aktuell wie folgt aus: Es gibt keine durchgreifende Änderung im Wettergeschehen und schon gar kein Ende des eisigen Winterwetters. Im kurzfristigen Vorhersagebereich wird es in der Höhe in den nächsten Tagen etwas wärmer, in Bodennähe merkt man aber davon nicht wirklich viel. Es bleibt überall dauerfrostig. Dabei machen sich am Dienstag und Donnerstag vorübergehend dichtere Wolkenfelder bemerkbar, die auch ein wenig Schnee mitbringen. Die Wolkenfelder sorgen dafür, dass es nachts nicht mehr ganz so kalt ist.
Schaut man nun in den angesprochenen Mittelfristzeitraum (bis 10 Tage), so bleibt es weiter kalt. Erst zum Ende deuten die Modelle zaghaft eine Milderung an. Aufgrund der Erfahrung ist dies aber mit Vorsicht zu genießen, da die Modelle häufig die Mächtigkeit der Kaltluft unterschätzen. So bleibt allen, die die Kälte satt haben, nur eins: Durchhalten, denn irgendwann muss es wärmer werden.
Dipl.-Met. Marcus Beyer Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, den 06.02.2012
Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach